Feste feiern ist ein Motto der Heimatfreunde
Die Heimatfreunde veranstalten seit vielen Jahren das Erntedankfest in Weiler. Schnell entwickelte sich dieses Fest zu einer Institution. Selbst geräucherte Forellen sind dabei das Markenzeichen. Ob direkt vor Ort zum Essen oder zum Mitnehmen, diese Delikatesse lassen sich nur wenige entgehen, Aber auch Heringe, Pommes und eine faszinierende Kuchen-Auswahl begeistern die Besucher immer wieder auf''s Neue.
In den letzten Jahren hat sich eine Kooperation mit der Naturschutzgruppe Weiler entwickelt, die an diesem Tag ihren köstlichen Apfelsaft von den Streuobstwiesen rund um Weiler pressen. Das ist nicht nur für Kinder ein wunderbares Erlebnis. Schnell sind die Saftvorräte jedes Jahr ausverkauft.
Neben dem Erntedankfest veranstalten die Heimatfreunde auch mindestens einen Ausflug pro Jahr. Mit 2 ausgebuchten Reisebussen werden kulturell interessante Städte angefahren. Lehrreiche Besichtigungen oder Vorträge sind stets Teil der Veranstaltung, aber das Kulinarische darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Für eine zünftige Vesper bei guter Stimmung am Rastplatz ist stets gesorgt und ein schönes Restaurant ist natürlich auch immer reserviert.
Die Arbeitsgruppe Feste+Veranstaltungen ist für die Organisation solcher Veranstaltungen verantwortlich. Organisationstalent und Freude am Feiern sind natürlich Voraussetzung für die Mitarbeit.
Ansprechpartner: Alexander Pohl
Erntedankfest an der Rhein-Nahe-Halle
Am Sonntag, den 02. Oktober 2011, fand traditionell das Erntedankfest der Heimatfreunde Weiler statt. In geselliger Runde und mit reichhaltigem Angebot für Leib und Seele wurde an der Rhein-Nahe-Halle in Weiler zünftig gefeiert. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr durch zahlreiche Wanderer besucht war, gab es auch dieses Jahr ein Highlight: Die offizielle Einweihung des Bühnenanbaus der Rhein-Nahe-Halle. Ortsbürgermeister Erwin Owtscharenko vollzog dies gemeinsam mit Vereinsvertretern, dem zuständigen Architekten und weiteren Gästen. Neben dem traditionellen Bauernmarkt und den geräucherten Forellen, konnten sich die Besucher auch wieder auf ein beeindruckendes Kuchenbuffet, weitere Leckereien und natürlich musikalische Unterhaltung freuen.
Heimatfreund H.J. Bell begeistert mit seinem mechatronischen Pianisten
Nach einem erfolreichen Jubiläumskonzert bot der Männergesangsverein am heutigen Vormittag ein weiteres Highlight. H.J. Bell stellte im Rahmen einer Klavier-Matinée seinen mechatronischen Pianisten erstmalig in Weiler vor. Obwohl auf umfangreiche Werbung verzichtet wurde, fanden sich viele Interessierte in der Rhein-Nahe ein, um sich das faszinierende Gerät des Tüfftlers darbieten zu lassen.
In lockerer Atmosphäre erläuterte H.J. Bell zunächst die technischen und musikalischen Hintergründe. Mit einem Streifzug durch Kompositionen des 19. und 20. Jahrhunderts begeisterte er schließlich die Besucher.
Was die Technik alles zu leisten im Stande ist, zeigte sich nicht nur bei der "Schwarzen Tasten Etüde" von Chopin. Während der mechatronische Pianist den Flügel virtuell zum fliegen brachte, transponierte H.J. Bell per Knopfdruck das Stück im Halbton-Schritt, so dass aus der "Schwarzen Tasten Etüde" kurzerhand eine "Weiße Tasten Etüde" wurde. Das soll ihm erst einmal ein menschlicher Pianist nachmachen.
In zehnjähriger Entwicklungsarbeit gelang es H.J. Bell diesen "mechatronischen Pianisten" zur Perfektion reifen zu lassen. Die größte Herausforderung war dabei die Entwicklung der Steuerung, d.h. einem mechanischen Gerät die Sensibilität eines Pianisten einzuhauchen. Dabei reicht es nicht aus die Tasten bloß anzuschlagen. Vielmehr muss die Feinheit und das "Gefühl" Pianisten beim Spiel nachempfunden werden.
Die Besucher lauschten fasziniert den sensiblen Klängen des Konzertflügels und strömten nach Abschluss des Konzerts auf die Bühne, um den "mechatronischen Pianisten" aus der Nähe zu betrachten.
Die Rückmeldungen der Besucher zeigten, dass die Veranstaltung rund herum ein Erfolg war. Vielleicht lässt sie sich schon bald mal wiederholen. H.J. Bell hat bereits konkrete Ideen, wie er noch einen drauf setzen kann. Wir können gespannt sein...

